Theoretische Reitabzeichen-Prüfung – Ablauf, Inhalte & Tipps zum Bestehen

Nov 17 / Marie Steinert
Die Reitabzeichen 6, 5 und 4 gehören zu den wichtigsten Grundpfeilern der klassischen Reitausbildung. Neben dem praktischen Teil bildet die Theorieprüfung einen zentralen Baustein: Sie stellt sicher, dass Reiterinnen und Reiter ihr Pferd nicht nur reiten, sondern auch verstehen – in Haltung, Fütterung, Gesundheit und Umgang. Damit Sie genau wissen, was Sie erwartet, haben wir den gesamten Ablauf der theoretischen Reitabzeichen-Prüfung für Sie zusammengefasst.

Warum gibt es eine Theorieprüfung beim Reitabzeichen?

Pferde zu reiten bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Die Theorieprüfung prüft daher, ob Reiterinnen und Reiter: Pferde artgerecht versorgen können Gefahren erkennen und vermeiden Grundwissen der klassischen Reitlehre verstehen Sicher und verantwortungsvoll im Stall und im Umgang handeln Ziel ist eine solide Basis – für das Wohl des Pferdes und eine sichere Entwicklung des Reiters.

1. Vorbereitung: Was muss ich wissen?

Die Inhalte der theoretischen Prüfung richten sich nach der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem offiziellen Aufgabenheft. Je nach Abzeichen erwarten Sie folgende Themen:

Reitabzeichen 6 & 5 (Einsteiger- und Aufbauwissen)
  • Grundlagen der Pferdehaltung
  • Fütterung & Pflege
  • Wissen zum Pferdeverhalten
  • Sicherheitsregeln im Umgang
  • Wesentliche Elemente der Reitlehre (z. B. Ausbildungsskala)
  • Grundlegende Gesundheitslehre


Reitabzeichen 4 (fortgeschrittenes Wissen)
  • Vertiefte Kenntnisse der klassischen Reitlehre
  • Anatomie und Trainingslehre
  • Pferdegesundheit, Krankheiten & Prävention
  • Fütterungs- und Stallmanagement
  • Verantwortung des Reiters als Ausbilder
  • Sattel- und Zaumzeugkunde


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